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Normal in Johannisthal?

Den folgenden Bericht erhielten wir vor einigen Tagen zugeschickt. Dies ist ein kleiner Artikel über ein Alltagserlebnis in Berlin. Falls ihr selber so etwas schon mal erlebt habt, könnt ihr uns gerne eure Berichte schicken. Falls ihr wollt – und wir auch – veröffentlichen wir die auch gerne auf diesem Blog.

Manchmal frage ich mich wirklich, ob manche Dinge in Schöneweide / womöglich schon normal sind.

Wie zum Beispiel ein Nazi, der gegen 13:55 Uhr am Ostkreuz in die S-Bahn Richtung Grünau stiegt. Deutlich auffällig an ihm war ein Stern auf der Stirn, seine Jacke und die Hakenkreuze, die er sich auf die Ärmel gemalt hat. Am Baumschulenweg erhob er sich von seinem Platz, ging zur Tür. In seiner Hand hielt er etwas, was sehr stark nach einem goldenen Klappmesser aussah.

Vor der Tür stand auch eine ältere Frau, die überrascht auf seine Ärmel blickte. Er pöbelte sie an, bis sich schließlich am S-Bahnhof Schöneweide die Türen öffneten und er, nachdem er sie noch einmal ordentlich angepöbelt hat, den Zug verlassen konnte. Er lief schließlich Richtung Johannisthal (…).

Das Problem was ich hatte: Wie reagiere ich in dieser Situation am besten? Die Polizei würde wahrscheinlich ziemlich lang brauchen und wenn man gesehen hat, wie so einige Polizisten zum Beispiel vor dem Eisenbahner die Herrschaften daraus regelmäßig mit Handschlag begrüßen, denkt man mehrmals darüber nach die Polizei zu rufen.

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