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Braune Veranstaltung im Herzen Berlins

Treffen der "Deutschland-Bewegung" in der "Kutscherstub'n" am 12. November 2010 in Berlin-MitteDiskussionsveranstaltung mit in Mitte – Berliner Landeschefs von und geraten aneinander – -Berlin gegen Fusion mit

Ein Gastbeitrag von Theo Schneider

Am vergangenen Freitagabend trafen sich 31 Teilnehmer, unter ihnen örtliche Vertreter von NPD und DVU, zu einer Diskussionsveranstaltung der extrem rechten „“ in der Leipziger Straße im zentral gelegenen Restaurant „Kutscherstub’n“ (das zum „Cityhotel Am Gendarmenmarkt“ bzw. dessen Restaurant „Löwenbräu“ gehört, unweit des U-Bahnhofs „Stadtmitte“). Als Referent trat der ehemalige Bundestagsabgeordnete und Gründer der „“ Alfred Mechtersheimer selbst auf.

Organisator des knapp dreistündigen, kostenfreien Treffens war offenbar der Neuköllner , der in der Vergangenheit öffentlich als „Landesbeauftragter der Deutschland-Bewegung“ aufgetreten war. Er grüßte alle Gäste per Handschlag, moderierte den Abend und hielt Einleitungs- wie Schlusswort.

Pikant: Am Rande der Veranstaltung kam es während der offenen Diskussion zu einem hitzigen Wortgefecht zwischen den beiden Landeschefs der NPD und DVU. Die Debatte zwischen (NPD) und (DVU) drohte soviel Raum einzunehmen, dass die Moderation eingreifen musste.

Hintergrund dürfte vermutlich die anstehende Fusion von NPD und DVU gewesen sein, als dessen Gegner sich Meyer am vergangenen Samstag öffentlich outete. Zusammen mit den drei DVU-Landeschefs Max Branghofer (NRW), Ingeborg Lobocki (Schleswig-Holstein) und Hans-Gerd Wiechmann (Niedersachsen) verfasste er am Wochenende auf einem „Arbeitstreffen“ in Berlin eine Resolution mit Forderungen zum anstehenden DVU-Bundesparteitag. In diesem Papier heißt es, dass die vier Landesvorsitzenden die „beabsichtigte Auflösung und die daraus erfolgende Übernahme der DVU seitens der NPD zu diesem Zeitpunkt strikt ablehnen.“

Spätestens mit dem Verlust ihrer Fraktion im Brandenburger Landtag hatte die DVU ihre Rolle als zweite parlamentsorientierte extrem rechte Kraft in der Bundesrepublik eingebüßt und war in die Bedeutungslosigkeit gerückt. Die Fusion ist somit letzlich nur eine Übernahme der DVU durch die NPD, bei der nicht viel mehr als ein Mitgliedergewinn für letztere herauskommen dürfte.

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